Beschleunigungssensoren für den Entgleisungsschutz

Gefahren für Schienenfahrzeuge aller Art prognostizieren und abwenden

Kritische Beschleunigungen im Schienenverkehr können hohe Schäden verursachen. Sensoren können diese Bewegungen erfassen und Gegenmaßnahmen rechtzeitig einleiten – zum Schutz von Mensch und Material

Der Beschleunigungssensor AccTRANS misst präzise Schwingungen, die durch eine Pendelbewegung zwischen dem Spurmaß des Schienenfahrzeugs und der Spurweite der Gleise entstehen können. Diese Instabilität durch das Spurspiel wird als Beschleunigung in einem Messbereich von ± 4g permanent erfasst. Der Sensor wird im Außenbereich des Fahrzeugs direkt am Drehgestell verbaut und ist damit ausreichend stark mit dessen mechanischen Komponenten gekoppelt.

Überschreiten die Werte der Schwingungsmessung eine tolerierbare Grenze, kann dies einen Schaden am Bahnfahrzeug verursachen. Es besteht die Gefahr einer Entgleisung der Schienenfahrzeuge. Der Sensor wandelt die Messwerte in ein analoges Stromsignal zwischen vier und zwanzig Milliampere um. Mit dem Signal kann ein präventives Abbremsen oder eine vorübergehende Begrenzung der Geschwindigkeit des Zuges initiiert werden. Unfälle und Schäden durch instabilen Lauf des Drehgestells werden auf diese Weise erfolgreich verhütet.

 

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Der AccTRANS ist nach DIN EN 50155 direkt für den Betrieb im Bordnetz von Schienenfahrzeugen konzipiert. Durch das äußerst robuste Gehäuse ist der Sensor für den Einsatz unter härtesten Bedingungen im Außenbereich des Zuges geeignet. Das Gehäuse ist extrem belastungsfähig gegen Steinschlag, Staub und Feuchtigkeit und gewährleistet eine hohe Funktionssicherheit. In der Standardausführung ist der Sensor im Micro-Hybrid-Onlineshop erhältlich - Messbereich ± 2, 4 oder 5g und 24 oder 110 Volt Versorgungsspannung. Die Verwirklichung von kundenindividuellen Bedürfnissen, die Adaptierung technischer Parameter oder Nachrüstungen sind auf Anfrage möglich.

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